Kaufsucht

Wie auch viele andere psychische Krankheiten wird die Kaufsucht von vielen Menschen nicht ernst genommen und verharmlost. Im Kontext des Themas "Kaufrausch" möchte ich die Sucht hier allerdings auf keinen Fall vergessen, denn die Grenzen sind fließend.

  • Was ist Kaufsucht?

Der Begriff "Kaufsucht" (fachsprachlich auch Oniomanie von griech. onios = "zu verkaufen" beschreibt eine Persönlichkeitsstörung, die oftmals zu den Zwangsstörungen gezählt wird. Der Betroffene ist süchtig nach dem Suchterleben "kaufen", wobei nicht der Besitz, sondern die Kaufhandlung im Fordergrund steht. Die gekauften Dinge bleiben dabei oft unausgepackt und werden nie verwendet.

  • Woher kommt Kaufsucht?

Die Ursachen für eine Kaufsucht liegen meist in einem verminderten Selbstwertgefühl der Betroffenen. Der Süchtige versucht durch den Kauf von materiellen Dingen Anerkennung zu finden. Oft lassen sich die Ursachen auch in der Kindheit finden, in der der Betroffene unter materieller Entbehrung leiden musste oder materielle Dinge als Ersatz für Zuwendung galten.

  • Wer ist betroffen?

Die Kaufsucht wird oft als "Frauenkrankheit" bezeichnet, etwa 90% der Betroffenen sind weiblich. Meist sind die süchtigen zwischen 20 und 30 Jahre alt.

  • Folgen der Kaufsucht

Eine lang andauernde Kaufsucht führt zu Überschuldung oder gar zur Insolvenz. Dabei wird die Versuchung, illegale Taten wie Diebstahl oder Unterschlagung von Geld, oftmals zu groß.

Quellen

http://de.wikipedia.org/wiki/Kaufsucht

http://www.palverlag.de/Kaufsucht.html



Gratis bloggen bei
myblog.de